In der Romagna ist der Geschmack zuhause! Die unvergleichlichen Aromen aus der Tradition der Romagna leben heute in unzähligen Restaurants, Tavernen und Gasthäusern, in Agritourismus-Anwesen und landwirtschaftlichen Betrieben sowie in kunsthandwerklich gefertigten Produkten wieder auf – zur Gaumenfreude aller Feinschmecker.
vino romagna Symbol der lokalen Küche ist die Piadina, das „Brot“ der Bewohner der Romagna, das auf vielerlei Art und für jeden Geschmack belegt wird. Mit dem Nudelholz hausgemachte Teigwaren krönen die Tafel; es gibt zahlreiche typische Spezialitäten, von den Tagliatelle bis zu den Cappelletti.
In den am Meer gelegenen Orten darf man sich keinesfalls die köstlichen Fischgerichte entgehen lassen, insbesondere in der Adria gefangene Krustentiere, Mollusken und blaue Fische. Vervollständigt wird der Genuss mit den ausgezeichneten und renommierten DOC- und DOCG-Weinen der Gegend: Sangiovese, Albana, Trebbiano, Pagadebit, Cagnina.
| LA PIADINA Romagnola | |
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Unter Piadina oder Piada romagnola versteht man in der Romagna ein Fladenbrot bestehend aus Weizenmehl, Wasser, Salz und je nach der Gegend auch anderen Zutaten. Die typische Piada romagnola ist ein, mit dem Nudelholz, dünn ausgerollter Teig, der auf einer aus gebranntem Ton bestehenden Pfanne mit tiefem Rand auf kohlenglutheissem Feuer gebacken wird.
Das Ergebnis ist eine grosse, mit brauen Flecken getüpfelte Scheibe (die brauen Flecken entstehen durch die Glut des Feuers), bröcklig, weich, von delikatem Geschmack, die man mit den guten traditionellen Wurstwaren, Frischkäsespezialitäten, Gemüse und einem schönen Glas Sangiovese di Romagna verzehrt. |
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Die übliche Piadina wird mit folgenden Zutaten hergestellt:
Die Bäuerin verwendet hingegen als Zutaten: Mehl, Schmalz, Bikarbonat und Zucker. |
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| TREBBIANO di Romagna | |
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Eine Rebsorte von weisser Beere, die einen leichten Wein hervorbringt, der im ersten Jahr nach der Weinlese getrunken wird. Sein Ursprung geht auf die Etrusker – und Römerzeit zurück, als die Kolonisatoren nach der Urbarmachung und der Güteraufteilung Reben einpflanzten. Im Jahre 1305 schrieb Pier De’ Crescenzi: „es gibt eine andere Traubenart, Tribiana genannt, die weiss ist und viele, kleine, runde Kerne hat, die, wenn sie jung ist keine Früchte gibt, jedoch mit der Zeit fruchtbar wird“. Mit den Jahren wurde aus dem antiken Rebstamm des Trebbiano eine Rebenfamilie geboren, unter denen viele eng verwandt sind, andere zeigen nur Ähnlichkeiten, welche in breitem Ausmass in Italien, aber auch im Ausland angebaut wird (bestimmte Gebiete in Frankreich und Kalifornien). |
| SANGIOVESE di Romagna | |
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die ersten Erzählungen darüber gehen auf das Jahr ’600 zurück; man berichtet, dass während einem im Kloster der Kapuzinermönche in Santarcangelo di Romagna gehaltenen Gastmahl in Anwesenheit von Papst Leo XII und anderen angesehenen Gästen dieser von den Mönchen selbst erzeugte Wein serviert wurde. Der Wein wurde so sehr geschätzt, dass man nach seinem Namen fragte. Einer der Mönche, der eine prompte Antwort hatte, sagte, der Wein hiesse „Sunguis di Jovis“ = Blut des Zeus, daher Sanjovese. Mit der Zeit wurde dieser Wein zum Symbol der Romagna, natürlich auch dank seiner aufmerksamen und intelligenten Produzenten. |
| PAGADEBIT di Romagna | |
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Rebsorte „Bombino Bianco“ von weisser Beere. Von diesem Wein ist vor allem sein Namen beeindruckend: er stammt davon ab, dass der Bauer die während des Weinjahres gemachten Schulden dadurch bezahlen konnte, weil diese Rebsorte so widerstandsfähig und fruchtbar war und kein Wetter scheute. Es war in der Tat Brauch, Übereinkünfte auch „auf Wort“ festzusetzen, eben "Pagadett" genannt. |
| ALBANA di Romagna | |
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Der Albana ist eine Rebsorte von weisser Beere (grosses, fünfeckiges Blatt, Schale intensiv gelb), der erste Weisswein Italiens, der im Jahre 1987 die kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung (DOCG) erhalten hat. Der Ursprung des „blonden Nektars der Romagna“ geht auf die Zeit der Römer zurück. Man findet Spuren in Aufzeichnungen dieser Epoche, die von Galla Placidia, der Tochter des Theodosius berichten. Andere lassen den Namen von den Albanerbergen ableiten, von denen die die Romagna besiedelnden Legionäre herstammten. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass der Name von der hellen Traubensorte herrührt, die als die Beste der weissen Trauben betrachtet wird, daher „Albus“ (weiss im vollsten Sinne) = Albana. Eine Legende berichtet, dass die wunderschöne Frau mit den blonden Haaren, Galla Placidia, im Jahre 435 n. Chr. ein kleines Dorf in der Ebene zwischen Forlì und Cesena erreichte: die gastfreundlichen Dorfbewohner waren derart von ihrer Schönheit verzückt, dass sie ihr in einem Krug aus gebranntem Ton ihren süssen Wein anboten; die Schöne war vom vorzüglichen Geschmack dieses in ihre Venen süss gleitenden Nektars so begeistert und fröhlich, dass sie ausrief: „Non così umilmente ti si dovrebbe bere, bensì BERTI IN ORO“ (nicht so bescheiden, sondern IN GOLD solltest Du getrunken werden); seit der Zeit, so schildert die Legende, trägt dieses Dorf, in dem die Schöne ihren Durst stillte, den Namen Bertinoro. |
| CAGNINA di Romagna | |
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Rebsorte „Refosco dal Peduncolo Rosso“ von roter Beere und antiker Bebauung; Rotwein, der süss oder lieblich ist und gleich nach der Weinlese getrunken wird. Schon seit der Byzantinerzeit bekannt, als er von Dalmatien und Istrien zur Zeit des Importierens von Kalkgestein, das zum Erbauen der historischen Monumente von Ravenna diente, importiert wurde. Die ersten Aufzeichnungen in Bezug auf diesen charakteristischen Wein gehen auf das 13. Jh. zurück und sprechen von der Weinrebe und dem friaulischen Wein (Barbatelle di Terrano d’Istria oder del Carso, Synonym des Refosco d’Istria oder del Carso), der in der Gegend von Forlì und Cesena angebaut wird und hier den Namen Cagnina erhielt. |


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