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RIMINI, ERINNERUNG UND TRAUM

RIMINI, ERINNERUNG UND TRAUM

Wenn man „Rimini“ sagt, denken Sie bestimmt sofort an Sonne, Meer, Freunde und fröhliche Urlaubsstimmung. Wunderbare Erinnerungen oder Bilder, stimmt‘s? Aber wissen Sie auch, dass diese Stadt der tausend Seelen im Kino häufiger im Winter als im Sommer dargestellt wurde? Ihre Faszination kennt keine Jahreszeiten.

Rimini oder Ariminum, wie es bei den alten Römern hieß, war ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, an dem die Römerstraßen Via Flaminia und Via Emilia zusammenliefen. Deshalb gibt es auch heute noch über 2000 Jahre alte, eindrucksvolle Bauwerke wie den Augustus-Bogen, die Tiberius-Brücke und das Domus des Chirurgen zu bewundern, die man am besten zusammen mit dem Stadtmuseum besichtigt.

Während der Renaissance war Rimini der Regierungssitz der Herrscherfamilie Malatesta. Aus dieser Blütezeit stammen neben den berühmten Versen der Göttlichen Komödie von Dante über die verbotene Liebe zwischen dem schönen Paolo und Francesca von Rimini auch die Burg von Rimini, Castel Sismondo, und der sog. Malatesta-Tempel, der heutige Dom von Rimini, nach Plänen von Leon Battista Alberti.

Ein weiteres „Must-See“ ist das Theater Amintore Galli, das 75 Jahre nach seiner Zerstörung am Ende des 2. Weltkriegs endlich wiederaufgebaut wurde und die große Musik ins Herz von Rimini zurückgeholt hat.

Fellini und Rimini

In Erwartung der Eröffnung des neuen Fellini-Museums, die für Ende 2020 vorgesehen ist, können Sie die Lieblingsorte des großen Regisseurs besuchen, um am eigenen Leib die Emotionen zu erleben, die uns der große Oscar-Preisträger in seinen Filmen vermittelt hat.

Am besten beginnen Sie beim Grand Hotel, einem Symbol von Fellinis Rimini. Dort können Sie sogar in seinem Lieblingszimmer, der Fellini-Suite, übernachten. Im Film Amarcord spielen die Piazza Cavour und Piazza Tre Martiri eine zentrale Rolle. Das neu restaurierte Cinema Fulgor ist dasselbe Kino, in dem der kleine Fellini seine ersten Stummfilme sah und das er dann später in den Filmen Roma und Amarcord verewigte. Und der Strand mit den Kabinen ist derselbe, den er im Film Stadt der Frauen nachgezeichnet hat. Überraschen wird Sie vor allem auch das romantische Fischerviertel Borgo San Giuliano mit den bunten Murales, die Szenen aus seinen Filmen nacherzählen. Zum Abschluss können Sie als Hommage an den Meister sein Grab (und das seiner unzertrennlichen Frau Giulietta Masina) am Eingang des Hauptfriedhofs (Cimitero Monumentale) von Rimini bewundern.

Fellini hat nie in Rimini selbst gefilmt (1939 war er nach Rom gegangen und drehte dort fast alle seine Filme in Cinecittà), aber seine Szenen sind voll von Bildern von Rimini.

Rimini ist eine Dimension der Erinnerung“, wie er es ausdrückte. Diese Erinnerung, dieser Geist lebt noch heute hier fort.

Infos: www.riminiturismo.it

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